Dateiformate

Was bedeutet eigentlich EXE?

Bildschirm mit einer geöffneten EXE Datei

Auf Computern haben Dateien immer eine bestimmte Endung. Sie zeigen an um was für einen Dateityp es sich handelt, also ob es beispielsweise ein Bild, ein Text oder ein Musikstück ist – „.exe“ ist eine solche Endung. Was die Abkürzung bedeutet, wie man solche Dateien öffnet und wo sie zum Einsatz kommen, zeigt dieser Artikel. 

Als Computernutzerin oder Computernutzer hat man in der Regel schon mit EXE-Dateien zu tun gehabt. Denn so gut wie jedes Programm auf dem Rechner wird per Doppelklick auf die EXE-Datei (oder auf eine Verknüpfung) gestartet. Die Dateiendung „.exe“ ist eine Abkürzung vom englischen Wort „executable“, was „ausführbar“ bedeutet. Vereinfacht gesagt, sind es also meist Programme, die diesen Namen tragen.

Eine Exe-Datei in einem Ordner.

Vor dem Öffnen einer EXE-Datei erscheint in vielen Betriebssystemen eine Warnung. Bevor man weiterklickt, sollte man noch mal prüfen, ob die Datei aus einer sicheren und seriösen Quelle stammt und man sie auch wirklich ausführen will.

Man sieht ein Fenster, in der eine EXE-Datei ausgeführt wird.Auch wer ein Programm aus dem Internet herunterlädt, erhält eine EXE-Datei, um es zu installieren und zu starten. Da EXE-Dateien ausführbar sind, können sie jedoch auch gefährlich für den Computer sein, beispielsweise indem sie Schadsoftware enthalten. Bevor ein Programm heruntergeladen wird, sollte also geprüft werden, ob die Seite vertrauenswürdig ist. Auch bei EXE-Dateien, die als Mail-Anhang ankommen, sollte man besonders skeptisch sein.

Nicht immer sind die Endungen von Dateien sichtbar – bei Windows ist das eine Einstellungssache in den Ordneroptionen. Wie man sogenannte „Dateinamenerweiterungen“ sichtbar macht, zeigt der folgende Link des PC-Magazins Chip.de.

Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 26. Januar 2017

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