Wer sucht, der findet?

Das Wissen der Welt, nur einen Klick entfernt

Eine ältere Frau sitzt vorm Laptop und klickt mit der Maus.

Seit vielen Jahren erobert das Internet alle Bereiche des Lebens. Egal ob beim Kommunizieren, Konsumieren oder Informieren: Das World Wide Web gehört fest zum Alltag der Menschen und ist kaum mehr wegzudenken. Statt Briefen gibt es E-Mails und statt der Brockhaus-Enzyklopädie gibt es beispielsweise Wikipedia – oder mittlerweile auch die Onlineausgabe des Brockhaus. Unter diesen Umständen erscheint die Vorstellung, für jede Information in die Bibliothek zu gehen, Bücher zu wälzen und Kataloge zu durchforsten, sehr mühsam – schließlich findet man die Informationen auch bequem mit ein paar Klicks im Netz. Als reiner Wissensspeicher hat das Internet den Bibliotheken nach und nach den Rang abgelaufen.

Das Internet ist eine große Sammlung von Wissen und Informationen. Prinzipiell lässt sich mit der nötigen Geduld im Netz „alles“ finden. Doch wie findet man in dieser Fülle von Informationen und Internetseiten gezielt etwas? Dabei helfen Suchmaschinen. Wie in einem Register kann man nach bestimmten Schlagworten suchen und erhält eine Auflistung mit Internetseiten, in denen die gesuchten Schlagworte auftauchen.

Ohne sie geht im Internet nichts: Suchmaschinen. Sie sind die zentrale Anlaufstelle für alle Suchenden. Innerhalb des Bruchteils einer Sekunde listen Suchmaschinen wie Ecosia, Bing oder Startpage seitenweise Ergebnisse auf. Sie werden täglich milliardenfach genutzt, um Websites, Informationen und Daten im Internet zu finden. Die Suchmaschine, die weltweit am häufigsten genutzt wird, ist Google. Tipps rund um das Thema „Suchmaschinen“ finden Sie hier.

Egal welche Suchmaschine genutzt wird, die Funktionsweise ist immer dieselbe: Man gibt in die Suchleiste den oder die gewünschten Begriffe ein und bestätigt die Eingabe durch Klicken oder Tippen auf die Lupe. Danach erscheint eine Auflistung aller Suchergebnisse, die sich durchstöbern lassen.

Welche Informationen hält das Internet bereit?

Auf dem Bild ist eine Lupe und Suchleiste zu sehen.

Richten wir den Fokus nun einmal weg vom „Wie geht das?“ hin zum „Was kann ich da alles finden?“. Es ist schon erstaunlich, zu welch spezialisierten Fragestellungen das Netz Antworten bereithält. Beispielsweise finden Sie Bedienungsanleitungen für jahrzehntealte Haushaltsgeräte, können historische Dokumente lesen oder die Texte Ihrer Lieblingslieder zum Mitsingen heraussuchen. Früher waren Fernsehen, Radio, Zeitungen und Bücher die Monopolisten, wenn es um die Verbreitung und Aufbereitung von Informationen und Nachrichten ging. Heute ist das Internet zum universellen Wissens- beziehungsweise Informationsspeicher geworden. Da täglich Informationen generiert werden, wächst auch das Informationsangebot im Internet täglich weiter an.

Das Internet bietet auch für den Alltag nützliche und praktische Informationen. Wenn man zum Beispiel zum Arzt muss und nicht genau weiß, wann der nächste Bus fährt, kann man auf der Internetseite des Verkehrsunternehmens nachschauen und gleich auch noch auf der Seite der Arztpraxis deren Öffnungszeiten überprüfen. Auch andere Informationen wie Fußballergebnisse, Wetterberichte oder Preisvergleiche lassen sich über das Internet leicht abrufen – und das immer auf dem aktuellsten Stand.

Eine ältere Frau tippt auf ihr Smartphone.Sie lieben lustige Katzenvideos, möchten Lieder oder Konzerte von früher wiederfinden oder suchen nach einer bestimmten Anleitung? Dann werden Sie auf Videoportalen wie YouTube sicherlich fündig! Die Bandbreite der Videos reicht hierbei von Häkelanleitungen über Tiervideos bis hin zu aufwendig produzierten politischen Magazinen.

Das Internet ist außerdem eine praktische Ergänzung (oder sogar Alternative) zum Fernsehen, zum Beispiel wenn man mal eine Sendung verpasst haben sollte. Oft findet man in den Mediatheken der Fernsehsender die verpasste Sendung und kann sie sich dort noch für eine gewisse Zeit anschauen. Es ist dann auch möglich, das Video zu pausieren und später weiterzuschauen. Manche Sendungen laufen in den Mediatheken sogar, bevor sie im Fernsehen zu sehen sind.

Nicht einfach alles glauben, was im Internet steht!

Das World Wide Web steht uns zur Verfügung, wann immer wir es brauchen – das ist eine tolle Sache. Aber natürlich muss man auch darauf achten, von welchen Seiten man seine Informationen und sein Wissen bezieht. Prinzipiell kann nämlich jede Person Inhalte ins Internet stellen. Man kann sich deswegen nicht immer darauf verlassen, dass im Internet nur die Wahrheit steht. Hier gilt die Faustregel, auf bekannte Namen zu setzen. Wenn man beispielsweise auf den offiziellen Seiten der Stadt Mainz oder der Tagesschau unterwegs ist, kann man sich auf die Seriosität der Anbieter und in der Regel auf die Echtheit der dort bereitgestellten Informationen verlassen. Bei wichtigen Sachverhalten sollte man aber grundsätzlich eine zweite vertrauenswürdige Quelle aufsuchen – das kann auch ein anderes Medium wie eine Zeitung oder ein Buch sein – und überprüfen, ob die Informationen übereinstimmen.

Wie lässt sich die Seriosität und Richtigkeit von Informationen im Internet überprüfen? Was sind Fake News und wie lassen sich diese erkennen? Antworten erhalten Sie in diesem Artikel.

Das Internet bietet tolle Möglichkeiten der Wissens- und Informationsbeschaffung und kann das Leben an vielen Stellen erleichtern und bereichern. Insbesondere um schnell einen ersten Überblick über ein Thema zu bekommen, ist dieses Medium bestens geeignet. Allerdings muss auch im Umgang mit Onlinequellen immer der gesunde Menschenverstand eingeschaltet werden.

Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 7. Juni 2021