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Färöer-Inseln: Sheep View statt Street View

Man sieht zwei gebastelte Schafe aus Kastanien und Watte. Ein Schaf hat eine Kamera auf dem Rücken.

Mit seinem Dienst „Street View“ bietet der Internetkonzern Google 360-Grad-Aufnahmen der Umgebung an. Seine kamerabesetzten Autos fuhren dafür fast durch die gesamte Welt. Nur die Färöer-Inseln im Nordatlantik sind wohl zu abgelegen: Denn hier war Google noch nicht – auch wenn die Menschen dort sich das wünschen würden.

Anders als beispielsweise in Deutschland, wo es aus Gründen der Privatsphäre viel Kritik gegen das Projekt gab, fühlt man sich auf den Färöern von der Absage Googles benachteiligt – und hat deshalb ein eigenes Projekt initiiert: Sheep View.

Dafür wurden Schafe – von denen es auf den Färöern genügend gibt – mit solarbetriebenen 360-Grad-Kameras ausgestattet und auf die Reise geschickt. Wie bei Google Street View lässt sich der Blickwinkel in den Videos mit der Maus beliebig verändern.

Unter anderem das Magazin „enorm“ berichtet darüber und verweist auf das Sheep-Video.

Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 5. November 2016

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