Kurznachrichtendienste

Texte, Bilder, Videos verschicken: So funktioniert WhatsApp

Darstellung des "Senden-Buttons" eines Instant Messengers.

SMS war gestern – heute schickt man kurze Textnachrichten per WhatsApp oder ähnlichen Apps auf dem Smartphone. Besser noch: Auch Bilder, Sprachnachrichten und Videobotschaften lassen sich mit den kleinen Programmen verschicken. Fast eine Milliarde Nutzerinnen und Nutzer kann WhatsApp mittlerweile weltweit verzeichnen. Was macht den Dienst so beliebt? Und was kann man damit alles machen? Die Fotostrecke gibt Antworten.

Installiert man die kostenfreie App auf das eigene Smartphone, kann man darüber mit anderen Nutzerinnen und Nutzern dieses Diensts in Kontakt treten. Textnachrichten austauschen wie bei der herkömmlichen SMS ist dabei aber nur ein Aspekt. Auch das Versenden von Fotos, Videobotschaften und Sprachnachrichten ist auf diesem Weg möglich.

Nachrichten verschicken ohne Zusatzkosten

Zum Übermitteln der Daten nutzt WhatsApp die bestehende Internetverbindung per WLAN oder Mobilfunk. Darüber hinaus fallen keine zusätzlichen Kosten – wie früher pro SMS oder MMS an. Hat man beispielsweise eine Internetflatrate fürs Smartphone oder nutzt man den Kurznachrichtendienst in einem WLAN-Netzwerk, ist das Versenden von Texten, Bildern und Co. völlig kostenlos.

Diese Art der Kommunikation nennt man Chatten. Man kann Chats mit einer anderen Person führen oder gleich ganze Gruppenunterhaltungen bestreiten. So gibt es beispielsweise Familien- oder Vereinschats: Eine verschickte Nachricht wird gleich an alle Gruppenmitglieder verschickt.

Hat man eine SMS-Flatrate, kann man auch SMS unbegrenzt kostenfrei verschicken.

WhatsApp und der Datenschutz

Jedoch steht WhatsApp auch immer wieder wegen Sicherheitslücken und mangelnden Datenschutzes in der Kritik. Beanstandet wird unter anderem, dass die kompletten Adressbücher der Nutzerinnen und Nutzer auf WhatsApp-Server geladen werden und dass die Nutzungsbedingungen auf Englisch sind.

Datenschutzfreundlichere Alternativen sind unter anderem Dienste wie Threema und Telegram sowie der Messenger der deutschen Post, SIMSme.

Seit April 2016 benutzt WhatsApp eine sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei allen Betriebssystemen. Heise Online berichtet über die Verschlüsselung und wie sie funktioniert und auch über die technischen Aspekte dahinter. Wer wissen möchte, wie eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung funktioniert, findet auf Spiegel Online ein verständliches Erklär-Video dazu.

  • Die Nachrichten-App WhatsApp ist sehr beliebt: Rund 320 Millionen Menschen nutzen sie täglich.

Links:

Silver-Tipps-Artikel: Plaudern via Internet: Neuigkeiten per Messenger austauschen

SWR-Video: Wie WhatsApp unsere Kommunikation verändert hat

Netzwelt-Video: WhatsApp-Kurzanleitung für Anfänger

Silver-Tipps-Fotostrecke: Emoticons: Gefühle in Textnachrichten darstellen

SWR-Artikel: Chatten ohne Geheimdienst: WhatsApp oder Threema?

Silver-Tipps-Artikel: Kommunikation mit Freunden und Familie: Mitmach-Möglichkeiten von Seniorinnen und Senioren im Internet

Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 7. März 2016

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