Smart-WC

„Guten Morgen Toilette! Wie geht es mir heute?“

Eine Toilette, die Auskunft über die persönliche Gesundheit gibt und die Daten direkt an den Hausarzt weiterleitet? Dank smarter Technologien und digitaler Vernetzung könnte das in weniger als fünf Jahren schon Realität sein. Mit Hilfe von eingebauten Sensoren kann das Gerät die Körperausscheidungen analysieren und Aussagen über den Gesundheitsstatus machen. Die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine scheint immer weiter voranzuschreiten und macht vor keinem Bereich mehr Halt.

An der intelligenten Toilette forscht momentan Trendforscherin Karin Frick in Zusammenarbeit mit dem Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon bei Zürich. Man verspricht sich eine bessere Früherkennung von Krankheiten und will lange Wartezeiten in Arztpraxen umgehen. Gerade für Patientinnen und Patienten, die beim Transport auf Hilfe angewiesen sind, könnten sich dadurch neue Möglichkeiten bieten.

Auch in vielen weiteren Forschungslaboren wird nach Wegen gesucht, die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine zu optimieren und den Gesundheitsstatus transparenter zu machen. Dabei kommen vermehrt winzig kleine Computer zum Einsatz, die zum Beispiel in die Kleidung oder Brille eingebaut werden können.

Verpflichtend sollen die Technologien allerdings zunächst nicht sein. Man befürchtet, dass die Dauerüberwachung einen hohen psychischen Druck auslösen könnte.

Über diese Forschungstrends berichtet hr-iNFO im Artikel „Kommt das Smart-WC?“.

Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 21. Juni 2017

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