Im Umgang mit KI-generieten Inhalten im Netz und auf Social Media sowie beim Einsatz von KI-Tools zum Erstellen von Texten, Bildern oder Videos normalisieren sich unsere Erwartungen. Wo vor Kurzem noch Erstaunen über die Qualität von KI-Produkten herrschte, arbeiten wir damit nun völlig normal und vergessen manchmal, wie und durch wen solche Inhalte erstellt wurden.
Die Unterhaltung mit dem Chatbot gibt uns oft sogar ein positives, bestätigendes Gefühl. Was wir sehen und lesen ist jedoch gesteuert von großen Konzernen, die über Jahre mit unsern Daten ihre Systeme aufgebaut haben und die Nutzer:innen sehr genau kennen. Mit diesem Wissen über uns sind wir leichter zu verführen bestimmte Handlungen zu tätigen, Dinge zu Kaufen und auch Meinungen zu entwickeln. In demokratischen Prozessen wird es daher mehr und mehr zur Herausforderung, hier noch in der Lage zu sein KI-Inhalte zu erkennen, einzuordnen und kritisch zu reflektieren, statt die scheinbar passgenaue vorgeschlagene Lösung anzunehmen.
In seinem Vortrag bietet Friedhelm Lorig, Referent für Medienbildung und Schule beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz, einen Überblick über das Thema und regt Verbraucherinnen und Verbraucher dazu an, die Nutzung von Künstlicher Intelligenz kritisch zu hinterfragen.
Alle Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe „Meine Meinung, meine Wahl“ finden in Zukunft über die digitale Plattform Zoom statt.
Anmeldung zum kostenlosen Online-Vortrag: Zwischen Teilhabe und Täuschung
Anleitung Zoom: Zum Beitrag „Was ist Zoom und wie nutze ich es“
Der Vortrag findet am Montag, den 08. Juni 2026 von 17:00-18:00 Uhr statt. Das Angebot ist Teil der Vortragsreihe „Meine Meinung, meine Wahl – Wie Meinungsbildung im Netz funktioniert“ von LFK und „Silver Tipps – Mit Freude online“.
Mehr Beiträge zur Vortragsreihe „Meine Meinung, meine Wahl“ und Termine finden Sie in diesem Beitrag.
Bildnachweis: Grafik der Vortragsreihe „Meine Meinung, meine Wahl“







