Das neue Jahr bringt einige Gesetzesänderungen mit, die Internet- und Smartphone-Nutzer*innen betreffen können. Die wichtigsten Änderungen und neuesten Entwicklungen hat die Silver-Tipps-Redaktion in diesem Artikel zusammengefasst.
Mehr Rechte bei Online-Einkäufen
Ab Juni 2026 müssen die Online-Händler einen sogenannten Widerrufsbutton auf der Website anbieten. Die kleine Schaltfläche darf nicht versteckt sein und muss ohne Umwege benutzbar sein. Mit dieser Regelung ist es zukünftig einfacher, von Online-Käufen zurückzutreten. Komplizierte Formulare oder selbstverfasste E-Mails sind dann nicht mehr nötig.
Transparenter Einsatz von KI
Inhalte, die mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden, sind allgegenwärtig. Oft lässt sich das aber nicht direkt erkennen. Deshalb sind ab August 2026 Personen und Unternehmen, die KI-generierte Inhalte veröffentlichen oder bereitstellen, dazu verpflichtet, diese auch dementsprechend zu kennzeichnen Grundlage für die Regelung ist der AI-Act.
Weniger Greenwashing im Internet
Eine neue EU-Richtlinie verlangt, dass auch Websites und Onlineshops sogenannte „Green Claims“, also Aussagen wie „klimaneutraler Versand“ oder „mit Ökostrom betrieben“, zukünftig beweisen müssen, sonst drohen empfindliche Strafen. Für Verbraucher, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, schafft diese Maßnahme mehr Transparenz.
Digitale Identität für EU-Bürger
Digitales Identifizieren ist in der Zeit von Online-Banking und ePA ein wichtiges Thema. Deshalb sollen alle EU-Mitgliedstaaten bis Ende 2026 ein System zur Verfügung stellen, das den Identifikationsprozess bei Online-Diensten vereinheitlichen kann und Ausweisdokumente digitalisiert darstellen kann. Das sind zum Beispiel die Krankenkassenkarte, der Personalausweis oder auch der Führerschein.
Quellen und weiterführende Links
Gesetzesänderungen 2026 – Was ändert sich im E-Commerce
Digital, finanziell, gesundheitlich: Was das neue Jahr bringt | Verbraucherzentrale NRW









