Online-Bezahldienste

PayPal, Klarna & Co.: So bezahlen Sie sicher mit Online-Bezahldiensten

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Ob beim Onlineshopping, an der Supermarktkasse oder bei einem Restaurantbesuch mit Freunden – in unzähligen Situationen kann digitales Bezahlen eine echte Erleichterung sein. Dienste wie Paypal, Klarna, Apple Pay und Co. gehören für viele Menschen bereits zum Alltag. Doch beim Bezahlen entstehen häufig Fragen: Was für Bezahldienste gibt es? Welche Daten geben Sie dabei weiter? Ist das sicher?

Was sind Online-Bezahldienste?
Online-Bezahldienste sollen den Einkauf im Internet einfacher und sicherer machen. Sie ersetzen dabei häufig die direkte Eingabe von Bank- oder Kreditkartendaten bei jedem einzelnen Händler.
Zu den wohl bekanntesten zählen PayPal, Klarna, Apple Pay, Google Pay und Wero. Sie funktionieren ähnlich wie eine digitale Geldbörse. Nutzer*innen hinterlegen einmalig eine Zahlungsquelle, wie zum Beispiel ein Bankkonto oder eine Kreditkarte. Beim nächsten Einkauf kann die Zahlung dann über den jeweiligen Dienst erfolgen.
Dadurch haben Käufer*innen einen geringeren Aufwand. Es wird eine höhere Sicherheit gewährleistet, wie wenn bei jedem Kauf die Kreditkartendaten neu angegeben werden. Zudem haben die meisten Webseiten und Unternehmen Online-Bezahldienste bereits fest in ihr System integriert und es reichen meist ein paar Klicks, um den gewünschten Bestellvorgang abzuschließen.

Aber Vorsicht! Auch ein angelegtes Benutzerkonto ist nicht immer automatisch eine Sicherheitsgarantie. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät daher zu einer regelmäßigen Überprüfung der Daten und Vorgänge auf Ihrem Konto

Welche Bezahldienste gibt es?

  • PayPal: PayPal gehört zu den bekanntesten Online-Bezahldiensten. Nach der Einrichtung eines Kontos können Nutzer*innen  beim Einkauf ihre E-Mail-Adresse und ihr Passwort verwenden, statt jedes Mal ihre Bankdaten einzugeben. Viele schätzen an PayPal besonders den sogenannten Käuferschutz: Wenn eine bezahlte Ware nicht ankommt oder deutlich anders ist als beschrieben, kann man unter bestimmten Voraussetzungen eine Rückerstattung beantragen.
    Trotzdem gilt: Auch bei PayPa ist Vorsicht geboten. Betrüger*innen verschicken gefälschte E-Mails oder Nachrichten, die angeblich von PayPal stammen. Darin wird zum Beispiel behauptet, das Konto müsse dringend überprüft werden. Klicken Sie nicht auf die Links in solchen Mails.
  • Klarna: Klarna ist besonders für den Kauf auf Rechnung bekannt. Die Ware wird also zuerst geliefert und später bezahlt. Das kann praktisch sein, weil man die Bestellung vor der Zahlung prüfen kann.
    Allerdings gilt es hier den Überblick zu behalten. Eine Rechnung gerät schnell in Vergessenheit, und bei verspäteter Zahlung können zusätzliche Kosten entstehen. Auch Ratenzahlungen sollten gut überlegt sein, da sie dazu führen können, dass man länger als gedacht für einen Einkauf bezahlt.
  • Apple Pay: Dies ist der Bezahldienst für iOS-Geräte, also zum Beispiel iPhone, Apple Watch, MacBook oder iPad. Nutzer*innen können eine unterstützte Bankkarte in der sogenannten Wallet-App hinterlegen und anschließend kontaktlos bezahlen. Für die Zahlung muss häufig eine zusätzliche Bestätigung erfolgen, zum Beispiel durch Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder einen Gerätecode.
  • Google Pay: Google Pay richtet sich vor allem an Android-Nutzer*innen. Auch hier wird eine Bankkarte digital hinterlegt und kann anschließend für kontaktloses Bezahlen verwendet werden. Wie bei Apple Pay gilt: Das Smartphone allein reicht nicht aus – in der Regel muss die Zahlung zusätzlich bestätigt werden.
  • Wero: Wero ist ein eher neuer und noch unbekannter digitaler Bezahldienst, der von europäischen Banken und Finanzinstituten entwickelt wurde. Ziel ist es, schnelle Zahlungen innerhalb Europas zu ermöglichen, zunächst vor allem zwischen Privatpersonen. Damit können Sie beispielsweise Geld an Freunde oder Familienmitglieder senden, ohne eine klassische Überweisung mit IBAN durchzuführen. Die Zahlung funktioniert direkt über das eigene Bankkonto.
    Der Dienst ist aktuell noch im Aufbau und wird nach und nach um weitere Funktionen erweitert.

Fazit
Damit eine digitale Zahlungsmethode sicher ist, braucht es regelmäßige Kontrolle. Bezahldienste wie PayPal. Klarna & Co. bieten im Alltag viele Vorteile und sind bereits gut in viele Systeme integriert. Sie ermöglichen es ihren Nutzer*innen durch die Erstellung eines Benutzerkontos und dessen  Daten, viele Prozesse einfacher und sicherer zu gestalten. Allerdings gilt auch hier: regelmäßig Angaben überprüfen und vor Betrüger*innen und Fallen auf der Hut sein.

 

Quellen:
Bezahlen beim Online-Shopping: Vor- und Nachteile von Bezahldiensten | Verbraucherzentrale.de
Die beliebtesten Zahlungsanbieter im Vergleich
BSI – Bezahlmethoden: Pro und Contra
Online bezahlen: Bezahlsysteme auf einen Blick | Stiftung Warentest
Online-Bezahldienste im Vergleich – sicher zahlen & Sparvorteil
PayPal-Käuferschutz
PayPal Betrugsmaschen – welche gibt es und wie erkenne ich sie? | Verbraucherzentrale Niedersachsen
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Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 10. August 2026