Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und Landeskriminalamt informieren

Erpressung per Email

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Landeskriminalamt warnen gemeinsam vor einer anhaltenden Phishing-Welle. Mit E-Mails sollen potenzielle Empfänger um Ihr Geld oder Ihre persönlichen Daten betrogen werden. Aktuell erreichen die Verbraucherzentrale und das LKA zahlreiche Beschwerden. Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten E-Mails von unbekannten Absendern mit der Behauptung das ihr Computer gehackt sei. Die Absender drohen mit der Veröffentlichung von Webcam-Aufnahmen der Betroffen, um im Anschluss hohe Geldsummen zu erpressen. In der Regel sind diese Drohungen gegenstandlos.

Zum Umgang mit Phishing- Oder Spammails, haben die Verbraucherzentrale und das LKA fünf hilfreiche Tipps entwickelt.

1. Gehen Sie auf keine Forderung ein.
2. Sollten in der E-Mail Dateien angehängt oder Links angegeben sein, klicken Sie diese auf keinen Fall an.
3. Antworten Sie nicht auf diese Drohmail.
4. Erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle, denn Erpressung ist eine Straftat.
5. Die Monitorkamera sollte grundsätzlich verdeckt und nur, wenn benötigt, freigehalten werden.

Weitere Informationen finden sie bei der Verbraucherzentrale und der Polizei.

Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 5. April 2019

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