Tracking

Fußabdrücke, die mit Hilfe einer Lupe verfolgt werden, genauso wie Daten.

Tracking (engl. für „Verfolgen“) bedeutet, dass Bewegungen aufgezeichnet werden, die man im Internet ausführt, wie z. B. das Besuchen von Websites. Dies geschieht durch Anbieter, sogenannte Tracker, die diese Bewegungen aufzeichnen und feststellen, ob man auf eine Website über Links, Werbebanner oder eine Direktsuche kommt. So wird das Surfverhalten der Nutzerinnen und Nutzer dokumentiert. Durch Tracking kann das Nutzerprofil einer Person angelegt werden, das für Online-Marketing sehr hilfreich ist, indem es personalisierte Werbung ermöglicht. Tracking funktioniert über kleinste Code-Elemente, die auf Websites eingefügt werden und für den Verbraucher nicht sichtbar sind. Diese Elemente lesen dann die Informationen aus und übermitteln sie direkt an die Tracker.

Die Möglichkeiten, Tracking einzusetzen, sind groß. Unter anderem werden hierfür Cookies verwendet. Selbst von den Nutzern gelöschte Cookies lassen sich reaktivieren. Dieses Verfahren wird Cookie Syncing genannt (engl. Sync. für „Synchronisation“). Ein anderes Verfahren funktioniert über sogenannte Evercookies, also nicht löschbare Cookies. Selbst wenn Nutzer diese löschen, können sie sich selbst wiederherstellen und Daten übermitteln.

Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 9. April 2015

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