Browser-Praxis-Tipps

Tipp 5: Cookies löschen

Jemand zerbricht einen Kecks, englisch "Cookie".

Was auch immer man im Internet macht – Dreh- und Angelpunkt des Surfens ist der Browser. Dieses Programm, das Seiten im Netz darstellen kann, hat einige Funktionen zu bieten, die das Recherchieren leichter und das Surfen angenehmer machen. In dieser Artikelreihe werden deshalb verschiedene wichtige Aspekte und nützliche Tipps rund um dieses Programm vorgestellt.

„Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.“ – Solche Sätze sieht man häufiger, wenn man im Internet surft. In der Regel kann man lediglich zustimmen oder akzeptieren – eine Ablehnung ist nicht möglich.

Was sind Cookies?

Übersetzt bedeutet das Wort erst einmal nicht mehr als „Keks“ oder „Plätzchen“. Im Internet bezeichnet man mit diesem Begriff kleine Textdateien, die beim Aufrufen einer Website mit übertragen werden. Sie hinterlegen Informationen über den jeweiligen Website-Nutzenden. Die kleinen Datenpäckchen können sehr nützlich sein: Sie merken sich beispielsweise, dass man sich bei einem Dienst bereits angemeldet hat – so muss man die Anmeldeinformationen nicht jedes Mal neu eingeben. Dies ist auch sinnvoll, sogar notwendig bei Online-Einkäufen: Ohne Cookies wäre es nicht möglich, den digitalen Warenkorb eines Internethändlers zu füllen – zwischendurch hätte der Browser immer wieder „vergessen“, welche Nutzerin oder welcher Nutzer gerade welche Ware hinzugefügt hat. Cookies sind aber auch verantwortlich dafür, dass man passgenaue Werbung im Browser angezeigt bekommt – abgestimmt auf die bisherigen Suchanfragen und Website-Aufrufen.

Warum können Cookies problematisch sein?

Cookies können auch dazu genutzt werden, das Surfverhalten der Nutzerin oder des Nutzers auszuspionieren. Denn nicht nur die Betreiber von Websites setzen Cookies ein, damit ihre Dienste funktionieren (wie im Falle des Warenkorbs), auch Werbefirmen sind sehr interessiert daran, Nutzerinnen und Nutzer über verschiedene Internetseiten hinweg wiederzuerkennen, um so Interessenprofile zu erstellen.

Tipp: In vielen Browsern gibt es auch die Möglichkeit, Cookies von Drittanbietern zu blockieren. Wie das geht, erklärt die Verbraucherzentrale in Form von YouTube-Videos: https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/cookies-einstellen

Wie können Cookies gelöscht werden?

Wenn Internetseiten melden, dass Cookies gesetzt werden, ist das lediglich eine Information. Als Nutzerin oder Nutzer hat man keine Möglichkeit, direkt auf der Seite der Cookie-Nutzung zu widersprechen. Diese Möglichkeit gibt es im Browser, aber da die kleinen Datenkrümel durchaus nützlich sein können, ist nicht zu empfehlen, das Setzen von Cookies generell abzulehnen. Besser ist es, hin und wieder „aufzuräumen“, also die vorhandenen Datenspuren zu löschen.

Die verschiedenen Browser bieten die Möglichkeit, Cookies zu löschen:

Auch auf Smartphones und Tablet-PCs sind Browser installiert – als Apps. Hier gibt es ebenfalls die Möglichkeit, Cookies zu löschen, meistens findet man diese Möglichkeit in den Einstellungen der jeweiligen Browser-App. Eine Anleitung findet sich auf der Website der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Weiterführende Links:

Von der Stiftung Warentest „Internet-Cookies: Die wichtigsten Fragen

Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 12. Mai 2016

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