Künstliche Intelligenz

Selbstbestimmtes Leben im Alter – Was kann digitale Technik dazu beitragen?

Wolfgang Wahlster bei einem Vortrag.

Das vernetzte Zuhause, das Stürze erkennt und bei Bedarf Hilfe ruft, der intelligente Rollator, der Geh-und Sehbehinderte sicher um Hindernisse führt oder der selbstdenkende Medikamentenschrank, der Tabletten in richtigen Mengen zusammenstellt: Digitale Assistenzsysteme können Menschen in ihrem Alltag unterstützen und vor allem das selbstbestimmte Leben im Alter erleichtern. Wie man den Herausforderungen des Alterns mit digitalen Helfern begegnen kann, war der Abschlussvortrag der zehnteiligen Vorlesungsreihe „Künstliche Intelligenz für den Menschen: Digitalisierung mit Verstand“ der Stiftungsprofessur von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

In seinem Vortrag „Können digitale Assistenzsysteme das selbstbestimmte Leben im Alter erleichtern?“ macht der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessor von 2017 drei Grundbedürfnisse im Alter aus: Gesund bleiben, sicher unterwegs sein und so lange wie möglich selbstständig im häuslichen Umfeld leben. Künstliche Intelligenz kann als Schlüsseltechnologie helfen, diese Grundbedürfnisse zu sichern. So lassen sich etwa verlegte Gegenstände per Suchhilfe wiederfinden oder die Einnahme von Medikamenten erleichtern, indem sich das richtige Fach in der Tablettenbox automatisch öffnet und alle anderen Fächer geschlossen bleiben. Oder technische Hilfsmittel können zeitliche Orientierungshilfe geben, etwa „Wann kommt der Fußpfleger? Wann habe ich zuletzt mit meiner Tochter telefoniert?“

Der komplette Artikel wurde im Online-Magazin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veröffentlicht.

Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 8. August 2017

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