Vorsicht bei Telefonanrufen

Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale warnen vor aktueller Betrugsmasche

Ein Telefon liegt auf einer Computer-Tastatur.

Die Betrüger geben sich als angebliche Microsoft-Mitarbeiter aus und versuchen, mit dreisten Telefonanrufen Verbraucherinnen und Verbraucher zu täuschen. Ziel der Anrufe ist das Ausspähen sensibler Daten wie Bank- und Kreditkartendaten. Dazu installieren sie eine Schadsoftware auf dem Computer der Opfer. Vor allem aus der Gegend rund um Mainz und Bad Kreuznach kommen derzeit vermehrt Hinweise bei der Verbraucherzentrale an.

Die zumeist englisch sprechenden, falschen Service-Kräfte versuchen, ihre Opfer am Telefon zum sofortigen Hochfahren des Computers zu überreden. Angeblich sei der Rechner von einem Virus befallen. Um die Schadsoftware zu entfernen, sei es notwendig, dass die Betroffenen bestimmte Schritte am PC unter der Anleitung der Betrüger ausführen. Dazu gehört das Installieren einer vermeintlichen Fernwartungssoftware. Den Betrügern ist es somit möglich, von außen aktiv und uneingeschränkt auf den fremden Rechner zuzugreifen und Daten auszuspähen.

Weitere Details zur Betrugsmasche und wie man sich vor den Betrügern schützen kann, gibt es auf der Website der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz haben außerdem die Kampagne #GenugBetrug gestartet. Unter diesem Hashtag informieren sie regelmäßig über aktuelle Betrugsmaschen.

Dieser Artikel gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Datum: 18. Januar 2018

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